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Megamarkt Wasser

Vom Wasser zum Lebensmittel – die knappe Ressource Trinkwasser

Trinkwasser ist weltweit eine knappe und wertvolle Ressource. Gemäß einer Studie von WHO und UNICEF haben heute rund 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Im Jahr 2025 soll sogar die Hälfte der Weltbevölkerung kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben.

Diese Prognosen gelten vor allem für Entwicklungs- und Schwellenländer. Entspannung also in den industrialisierten Ländern der nördlichen Halbkugel, die im Grunde genommen immer schon ausreichend Wasser zur Verfügung hatten? Weit gefehlt: Der vermeintliche Reichtum an Wasser wird gefährdet durch Verunreinigungen mit industriellen und biologischen Schadstoffen. Sichtbar wird dies auch an den kontinuierlich steigenden Kosten für Wasser: Laut dem Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft stiegen die Trinkwasserpreise in Deutschland jahresdurchschnittlich seit 1992 um 2,8%. Deutlich überdurchschnittlich legten in den meisten Regionen Deutschlands die Abwasserpreise und -gebühren zu.

Doch wann erfüllt Wasser eigentlich die hohen Ansprüche an Trinkwasser? Einwandfreies Trinkwasser muss frei sein von Krankheitserregern, geschmacklich und farblich neutral sein und soll eine Mindestkonzentration von Mineralstoffen aufweisen. In dieser Form liegt Wasser, das aus Grund- oder Oberflächenwasser gewonnen wird, oft nicht vor. Es muss erst mit physikalischen oder chemischen Verfahren zu Trinkwasser aufbereitet werden. Genug sauberes Wasser zur Verfügung zu haben, wird das globale Thema der Zukunft sein. Der Markt für Technologie zur Trinkwasseraufbereitung ist einer der am stärksten wachsenden Märkte weltweit.

Referenzprojekte Trinkwasser